Project Zero (PZ) [DE]

Was ist Project Zero?

Project Zero ist ein Forschungszentrum an der Harvard Graduate School of Education. 1967 von dem Philosophen Nelson Goodman ins Leben gerufen, stellt PZ die Künste ins Zentrum des Denk- und Lernprozesses, um die Sensibilisierung für verschiedene Perspektiven zu verbessern und die Selbsterkenntnis zu steigern.

Project Zero an der Strothoff International School 

Wie der Name Project Zero bereits impliziert: Das Projekt besteht darin, dass es keines gibt! Project Zero arbeitet mit einer Methodik, die auch wesentliche Elemente der IB-Philosophie beinhaltet und unsere Schülerinnen und Schüler befähigt, ihr Wissen und ihr Potenzial für eine zukünftige bessere Welt auf kreative, interdisziplinäre und projektorientierte Weise erweitern zu können. Es hilft uns dabei, das neue Profil unserer Schule umzusetzen: eine erstklassige Ausbildung anbieten zu können, die unsere Schülerinnen und Schüler inspiriert und in die Lage versetzt, voller Einsatz und Leidenschaft Veränderungen herbeiführen zu wollen. Die Schule dient dabei als ihr Labor: Wir führen keine Projekte durch, wir sind das Projekt!

  • Project Zero stärkt die Verbindungen zwischen Kreativität, Nachhaltigkeit und Leadership durch die Kunst als Medium, welches das Denken anregt und neue Lösungen innerhalb unterschiedlicher Disziplinen erleichtert.
  • Mittels Visible Thinking wird der Denkprozess sichtbar gemacht und die Künste und das Design werden zu “einer Kraft für die Entwicklung der Denkdispositionen der Schüler, wie z.B.: Perspektiven einnehmen, Ideen erforschen oder synthetisieren, Analogien herstellen”. Mit den Worten von Shari Trishman: “Wenn man eine Weile aufmerksam schaut, wird man sich bewusst, wie eine Sache für jemand anderen aussehen könnte und wird sich so auch der eigenen Linse bewusst.”[1]
  • Es entwickelt die übergeordneten, metakognitiven und kritischen Denkfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler und vertieft gleichzeitig ihre Analyse- und Problemlösungsfähigkeiten, indem es fächerübergreifend Denkprozesse der Schülerinnen und Schüler dokumentiert und den Denkvorgang sichtbar macht, damit sie sich ihrer eigenen Art des Denkens und Lernens sowie der ihrer Mitschüler bewusst werden.
  • Es fördert das “Slow Looking” als eine Möglichkeit, “Schülern zu helfen, sich in komplexen Systemen zurechtzufinden und Verbindungen herzustellen, während sie gleichzeitig Empathie und Selbstbewusstsein entwickeln”.[2]

1,2 Boudreau, Emily. “The Art of Slow Looking in the Classroom.” Harvard Graduate School of Education, 16 Jan. 2020, www.gse.harvard.edu/news/uk/20/01/art-slow-looking-classroom